Kulturprojekte

Im Jahr 2007 verkaufte die Tochter des letzten Muellers die Obermuehle fuer 37.000 Euro an die Gemeinde. Durch ihren Charm und ihre Lage versammelte die Mühle schnell einen Kreis motivierter und fähiger Leute die die Obermuehle zu sanieren planten um dort allerlei Aktivitäten statt finden zu lassen. Die Ideen reichten von Open Air Kino, über ein Mühlenmuseum zu einer Pflegestätte für Alkoholkranke. Es wurde viel Herzblut und Liebe in die Verwirklichung der Ideen gesteckt und in die sicherung finanzieller Hilfen.Scanned Image 7

Doch es sollte ganz anders kommen. Es regte sich Unglaube über die Frage wieviel Geld benötigt würde um ein solches Projekt zu realisieren. Es wurde in Frage gestellt ob Wehretal einen weiteren öffentlichen Raum bräuchte und ob die Gemeindebalancen, in denen sowieso schon in rot geschrieben wurden, ein solches Projekt finanzieren können?

Es gab viele gute Argumente und viel Passion auf beiden Seiten, so dass eine Lösung zu finden keine einfache Aufgabe war. Es wurde ein Bürgerbegehren ins Leben gerufen um die Frage zu klären was die Bürger von Wehretal von dem Projekt fanden. Das führte zu noch mehr Konfusion und noch mehr Diskussionen.Scanned Image 6

Dem Bürgerbegehren folgte dann ein Bürgerentscheid und mit 63% wurde das Projekt Kulturhaus in der Obermühle zum Tode verurteilt. Darüber hinaus würde die Gemeinde keinen Euro mehr in die Mühle fliessen lassen dürfen…

Das Bild das sich aus den folgenden Artikel und Ausschnitten ergibt, ist alles andere als komplett. Es spiegelt nur das wieder was man in einer Stunde Recherche im Internet findet. Wir freuen uns natürlich über alles was dieses Bild kompletter macht.

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Braucht Wehretal die Obermuehle?         Arbeiten mit Angst

Igor Lebt - Heike Noelke1

Igor Lebt - Heike Noelke2